Bunte Geschichten aus dem ZUK

02 November 2008

Bergsicherheitstraining


Ja halloho, es gibt Neuigkeiten aus Benediktbeuern.
Nach einigen Wochen anstrengender Arbeit war es doch an der Zeit endlich mal wieder etwas zu lernen. Der sehr lehrreiche August liegt doch schon einige Zeit zurück...aber nun zum Wesentlichen:
Von P.G veranlasst sollten wir Grundlagen der Bergsicherung erlernen, um bei Gefahrensituationen im Bergwald richtig reagieren zu können. Denn unter anderem gehört die Bergwaldtour zu unserem Aufgabenbereich und dabei ist es wichtig, dass wir auf alle möglichen Vorkommnisse gefasst sind. Gerade die Schluchten bei den Wasserfällen können eine Gefahr für Unaufmerksame sein.
Und wer wenn nicht Adi Wunderlich, Anhänger der ZUK-Senioren und DAV-Mitglied, wäre besser geeignet, um uns in Praxis und Theorie einzuführen?
Um nicht die "gesamte Arbeit" im ZUK lahmzulegen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, jedenfalls glauben wir, dass das der Grund dafür ist :-).
Erster Teil des Trainings setzte sich zusammen aus dem richtigen Umgang mit der Karte, Führungstechniken und dem Knotenknüpfen. So bekamen wir gezeigt, wie man sich mit Hilfe von Karte und Kompass optimal orientieren kann (auch wenn man keine Ahnung hat, wo man sich befindet).
Es war doch interesant zu erkennen, dass Benewand, Jochberg & Co. sowohl auf der Karte, als auch in der Landschaft an der richtigen Stelle stehen.
Doch auch die Vorbereitung einer Führung will gewissenhaft durchgeführt sein. So spielen das Wetter, die Teilnehmer, der Schwierigkeitsgrad der Tour und deren Dauer eine große Rolle und müssen miteinkalkuliert werden.
Der erste Teil endete für meine Gruppe und mich im Allianz-Saal, wo ich das Vergnügen hatte von der Galerie abgeseilt zu werden. Anfangs ist es doch sehr gewöhnungsbedürftig wenn man bedenkt, dass man sich selbst komplett in die Hände anderer gibt.
Nun zum zweiten Teil.

Dieser fand entweder am folgenden Dienstag oder Mittwoch statt. Helme, Gurte, Seile, Karabiner und Brotzeit und das heißt: jetzt geht es an die Praxis und zwar nach draußen. Tatort waren die Lainbachfälle in Kochel am See, Täter waren wir (teilweise leicht zerstört, da ja unbedingt am Vortag in Flos Birthday gefeiert werden musste, aber das ist wohl eine andere Geschichte...) und das Wetter spielte auf Jeden mit. Das Programm lautete wie folgt.

- Absicherungsmöglichkeiten mit dem Seil bei gefährlichem Gelände
- Simulation von Unfällen während einer Tour
wie transportiert man eine verletzte Person etc.
- richriges Abseilen am Hang bzw Steilhang
- Selbstretten mit Flaschenzug
- wie bringe ich richtig Ringe im Fels an
und
- Knoten, Knoten, Knoten
Ja das war jetzt der Ablauf grob zusammengefasst, denn individuell in den Gruppen hat das Programm andere Schwerpunkte gehabt. Aber ich denke, auf den Fotos wird das doch deutlich werden.
In Zukunft werden wir wohl bei den Bergwaldtouren von nichts mehr aus der Ruhe zu bringen sein...
In diesem Sinne bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit.

MARLEN

4 Comments:

Anonymous Anonym said...

schön das des gechafft hast,nen neuen Blog eintrag zu posten.Danke dafür.Warn schöne zwei Wochen in bene.
bis demnächst ;=)
gruß malte

20:25

 
Anonymous Anonym said...

toll. sowas haben wir nicht gelernt. bei uns hieß es nur: " macht euch um die kids keinen kopp - wir ham nen guten anwalt!"
;-)

01:57

 
Anonymous Anonym said...

Super, ich freu mich auch sehr dass es wieder etwas Neues aus Bene gibt. Wir aus dem fernen Paderborn sind immer ganz gierig auf Neuigkeiten aus dem ZUK. Also danke und weiter so!!

11:27

 
Anonymous Anonym said...

herr wunderlich, ja

20:21

 

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