Heiß und Kalt oder auch: Zivis allein zuhaus
Nachdem wir uns jetzt so lange nicht gemeldet haben, ballern wir euch nun mit Blog-Einträgen zu... da müsst ihr jetzt einfach durch :-).
Am Montag hatten wir unsere erste Nacht unter dem Motto „Zivis allein zuhaus“. Da El Chefe von Montagmorgen bis Dienstagabend bei einer SDB-Konferenz in Fulda war, waren wir Montagabend/nacht kurzerhand die alleinigen Hausherren im ZUK. Und natürlich trat sofort der spektakulärste Fall ein: Nach etwa vier Stunden Schlaf, gegen 3.50 Uhr, wurden wir alle von einem sehr penetranten Telefonklingeln geweckt, nach kurzer Schlaf-Regenerierungsphase bemerkten wir dann doch, dass es sich bei diesem nervtötenden Klingelton um den allseits beliebten Feueralarm handelte. Und so fanden wir uns nachts gegen vier Uhr in Boxershorts, barfuß und oben-ohne durchs Haus flitzen um den Feueralarm (seit Dienstbeginn im August unser vierter) zu versorgen. Mit dabei war auch unser speziell geschulter Blindensuchtrupp „Team Blind“, bestehend aus Jonas, Michel und Benni, die natürlich alle drei ihre Brille im Zimmer liegen lassen haben. Dieses Sondereinsatzkommando sorgte für den nötigen Spaß und die nötige Spannung beim Alarm, neben vergessenen Schlüsseln (immerhin geschätzte drei Leute hatten ihren Schlüssel dabei). Ein Mitglied des SEK sorgte für den ersten Lacher, als er, auf dem Weg zum Display, einen ihm im Weg stehenden Stuhl übersah und einfach über ihn drüber flog. Ein zweites Mitglied des SEK brachte dann noch die nötige Verwirrung in die Nachtwanderung als er die Feuerwehrleute i.A. in den falschen Gebäudeteil lockte und jeder von einem anderen Melder redete. Lange Rede kurzer Sinn: es war natürlich ein Fehlalarm, wir riefen dreimal unabhängig von einander, noch gerade rechtzeitig bei der Wachgesellschaft an und wurden dann zu guter Letzt noch vom Herrn am anderen Ende der Leitung ausgelacht. Auf meine Begrüßung: „Hallo hier sind die ZUK-Zivis, wir haben Alar
m.“ kam ein freundliches (das Grinsen mäßig unterdrückendes): „Ach wirklich!?“ . Naja, so haben wir dann doch unseren ersten Nachtalarm, typisch dynamisch organisiert, herumgebracht und die Feuerwehrübung erfolgreich um fünf Uhr abgeschlossen.
Der absolute Gegensatz überraschte uns am Mittwoch morgen: Schnee. Die Pritsche und der Traktor froren ganz fürchterlich unter den ersten 5cm Schnee des Jahres.
Und natürlich wir und auch das ZUK waren nicht auf diese Situation eingestellt. Die einen gingen erstmal gemütlich ins E-Biotop mähen, die anderen hingen Fledermauskästen an gefühlte 3000 Bäume im Moor auf. Glücklich schätzen konnten sich der Wochendienst Esa und Bernhard durch ihre Aufgaben im Gebäude. Wobei 20 Mini-Wasserräder zu bauen nicht gerade zu den favorisierten Aufgaben zählte.
Ansonsten haben wir Geburtstag gefeiert, Pflanzen vor dem sicheren Kältetod gerettet und der Europachorakademie, die nahezu das ganze Haus belegen, die Wünsche von den Lippen abgelesen. Weiterhin beginnen gerade die Planungen für ein Projekt, welches wahrscheinlich schon jede Generation einmal durchziehen wollte: der Hochsitz im Wohnzimmer. Dazu bald mehr.
Liebe Grüße Toni

1 Comments:
Oh man, den nächtlichen Feueralarm kriegt auch jeder mal ab!
klingt alles so als hättet ihr ne tolle Zeit. Weiter so mit der Berichterstattung. Man sieht sich spätestes an der Weihnachtsfeier...
Gruß Fäb
19:13
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